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Die Funktionalität und Identität eines
modernen Automobils wird in zunehmendem Maße von elektronischen
Systemen und Lösungen bestimmt. Dies gilt für die deutsche und europäische
Automobilindustrie im Besonderen. So werden heute etwa 90 Prozent der
Innovationen im Kfz-Bereich von der Elektronik getragen - der Anteil
der Elektronik an den Produktionskosten eines hochwertigen Fahrzeugs
wird nach einhelliger Expertenmeinung in den nächsten Jahren auf über
30 Prozent ansteigen.
In der Konsequenz ist die
Automobilelektronik in Deutschland und Europa zu einem der wichtigsten
Abnehmersegmente für die Bauelemente- und Baugruppenindustrie
geworden. Darüber hinaus wird die gesamte Wertschöpfungskette
Automobil in Deutschland und Europa in der Gesamtheit abgebildet.
Gehen weltweit acht Prozent der
Halbleiterprodukte in die Automobilindustrie, so sind dies in Europa
17 Prozent und in Deutschland sogar fast 29 Prozent. Der
Automobilmarkt ist dabei für die Hersteller von Bauelementen und
Systemen ein eher "untypischer" Markt, mit geforderten
Liefergarantien von teilweise mehr als 20 Jahren, mit
kundenspezifischen Produkten und mit den umfangreichsten Qualitätsanforderungen
bei gleichzeitig rauesten technischen Einsatzbedingungen.
Die genannten Entwicklungen weisen eine
hohe Dynamik auf und stellen neue Anforderungen an die Wertschöpfungskette
Automotive. Diesen Anforderungen müssen alle Akteure
gleichermaßen Rechnung tragen, vom Bauelementehersteller über den
Systemlieferanten bis hin zum Kfz-Hersteller, um die Wertbewerbsfähigkeit
im internationalen Vergleich langfristig zu sichern und weiter zu stärken.
- Gemeinsame Strategien brauchen den
Dialog. -
Zu diesem Dialog lädt der Fachverband
Bauelemente der Elektronik im ZVEI
mit seinem II. Kompetenztreffen Mikrosystemtechnik
und Mikroelektronik im Automobil am Freitag den 16. Januar
nach Kronberg bei Frankfurt.
weitere
Informationen erhalten Sie bei: Dr.
Rolf Winter
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